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Welcome Mr. President oder warum die USA gespalten bleibt

Am US-Wahltag traf ich eine flüchtige Bekannte beim Arzt, die mir anvertraute, dass sie sich den Wahlsieg von McCain wünsche. Es war früh am Morgen und sie hatte bekennend die Nacht nicht geschlafen, also forschte ich in ihrem Gesicht nach Spuren von Drogen, Alkohol oder galoppierendem Wahnsinn. Nein, sie duftete nur leicht nach Tabak und wirkte recht normal.

Ihre Begründung. Wenn John McCain gewählt würde, sei die USA in vier Jahren endlich ganz am Ende und China und Indien würden die Welt regieren. Ich fragte sie, ob Ihr das ein angenehmer Gedanke sei – sie bejahte.Wahrscheinlich ist sie lieber Curry und Chop Suey als Hamburger mit Fritten.

Abgesehen davon, dass ich persönlich der Meinung bin, dass es die besten Hamburger beim italienischen Lieferservice gibt, was beweist, dass die Konvertierten die Radikalen sind, konnte ich einem so schlichten Weltbild wenig entgegensetzen und ließ es bewenden. Es war schon eine besondere Nacht, als man durch die Kanäle zappen konnte und viele Menschen an vielen illustren Orten zu Zeiten am Kaffee nippen sah, zu der sie sonst tief im Schlummerland unterwegs wären. Wie die Moderatoren es schafften, jederzeit frisch zu wirken  - darüber kann man nur spekulieren. Umso angegriffener wirkten die Politikfans um sie herum.

Die Berichterstattung war den Stimmenverhältnissen in den USA angeglichen: Hin und wieder kam ein tapferer Wähler von John McCain zu Wort. Aber es liegt wohl in der Natur der Sache, dass die im Ausland lebenden US-Amerikaner eher den Demokraten zuzuordnen sind – vor allem wenn sie in die Bundesrepublik Deutschland kommen. Die strenggläubigen Republikaner erziehen ihre Kinder ja sogar Zuhause, damit sie nicht in Berührung mit solcher Schundliteratur wie der Evolutionstheorie kommen. Das wäre ja umsonst, wenn sie im Anschluss ihre Kinder nach Nazideutschland schicken würden, das es im Bewusstsein vieler Amerikaner noch gibt. Eine deutsch-amerikanische Schulbuchkommission hatte schon on den Achtziger Jahren Erschütterndes an den Tag gebracht. Danach dachten amerikanische Schüler mehrheitlich, dass es drei Deutschlands gäbe: Westdeutschland, Ostdeutschland und Nazideutschland.

Nun kann ich auch nicht alle 51 US-Staaten auswendig mit Hauptstädten aufsagen, mir ist aber zu Ohren gekommen, dass die Sessionskriege vorbei und die Sklaverei abgeschafft worden ist. Wenn man die Wahlnacht verfolgt hat, konnte man zu einem anderen Ergebnis kommen. Das Land ist gespalten. Die ehemaligen Südstaaten stimmten geschlossen für John McCain, in Interviews gefragt warum, konnten viele nur herumdrucksen und sagen, dass sie Obama nicht trauten und John McCain mehr Erfahrung habe. Nun ist es für mich nachvollziehbar, dass für viele die Aussicht, dass ein Schwarzer ins Weiße Haus zieht an sich unmöglich ist, zumal die Urgroßeltern dessen Vorfahren noch die Sklaven durch ihre Baumwollplantage gejagt haben. Außerdem – so werden manche argumentieren – heißt es ja schließlich Weißes Haus.

John McCain bemühte sich aufrichtig um 5.00 Uhr unserer Zeit, sein Scheitern einzugestehen und Barack Obama zu würdigen. Dennoch konnte er es sich nicht verkneifen zu sagen, das schwere Zeiten bevorstünden. Barack Obama konterte, dass McCain härter gekämpft hätte, als sich das viele vorstellen konnten. Ob er damit dessen Vietnam-Vergangenheit mit Folter und Gefangenschaft oder die sehr persönliche Schmutzkampagne gegen ihn meinte, ließ er offen - aber so funktioniert Rhetorik halt.

Auch wenn die OECD- Wahlbeobachter in Florida nur in ein ausgesuchtes Wahllokal besuchen durften, scheint die Wahl diesmal korrekt von Statten gegangen zu sein. Wahrscheinlich kann man einen derartigen Stimmenvorsprung auch gar nicht manipulieren. Also: Wünschen  wir dem angehenden Präsidenten alles Gute auf seinem Weg. Er ist jetzt bereits eine historische Figur – aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, farbig – er ist für uns alle die Hoffnung, dass er den wankenden Riesen USA wieder zu mehr Stabilität verhilft und das wichtigste Land der Welt mit mehr Verstand und Fingerspitzengefühl regiert, als dies sein bisweilen ausgesprochen schwachköpfig wirkender Vorgänger vermochte.

John F. Kennedy hatte schon mit Tabus gebrochen: Demokrat, gebürtiger Ire und Katholik – er überlebte seine erstes Amtszeit nicht. Martin Luther King stand für die Menschenrechte der schwarzen Bevölkerung der USA auf und wurde getötet. Es ist aber auch irgendwie schön, sich wieder um einen amerikanischen Präsidenten ehrlich Sorgen machen zu können.

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