Pressestimmen
Pressestimmen zum Jahresrückblick 2009 mit Kurt Knabenschuh
Ob es um Frau Schickedanz ging, die nach der Quelle-Pleite bei Aldi einkauft und statt Kaviar nur noch Matjesbrötchen essen kann oder um den Post-Manager Klaus Zumwinkel, um dessen guten Ruf es wie um die Jungfräulichkeit bestellt ist "Was weg ist ist weg!". Das Kabarettistenduo Helene Mierscheid und Kurt Knabenschuh machten sich in der Denkerschmette bei ihrem kabarettistischen Jahresrückblick über alles und jeden lustig. Und wurden dabei hervorragend begleitet von der Band "Fragile Matt", die mit Flöte und Banjo, Gitarren und Trommeln traditionelle irische Musik vom Feinsten spielte.
"Sie beschäftigt sich mit der Tigerentenrepublik. Ich mache den Rest", machte Kurt Knabenschuh aus Wuppertal gleich die Prioritäten deutlich. Und die Wahlberlinerin Helene Mierscheid, die freimütig bekennt, dass es ihr egal ist ob ein Mann taub ist oder nicht zuhört, stellte sich als Lebensberaterin vor.
Jahrelang hatte sie zuvor im Berliner Reichstag diversen Bundestagsabgeordneten zugearbeitet und kennt sich nach eigener Aussage in der Szene entsprechend aus.
"Aber Politiker beraten, das ist wie mit Eunuchen über Sex reden. Es bleibt immer unbefriedigend." Bis September hatte Mierscheid noch gegelaubt, der Dax sei ein Tier, das man im Wald beobachtet.
"Und dann habe ich gelesen, dass der Dax 17 Prozent abgenommen hat. Davon träume ich", verriet die stattliche Kabarettistin augenzwinkernd.
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Die beiden, die jetzt zum ersten mal gemeisnam auftraten, ergänzten sich ausgezeichnet und unterhielten ihr Publikum sehr amüsant. ..."
Remscheider Anzeiger
Pressestimmen zu "Traumaland"
Herrlich, wie sie mit ihrem trockenen Humor den Politikern kabarettistisch auf die Finger haut! In diesen Zeiten braucht man/frau guten Humor, um das "Elend" auf der politischen Ebene zu überstehen, geschweige denn zu verstehen.
Helene Mierscheid gab ihrem politischen Programm einen schönen Rahmen, in dem sie auch die Zuschauer mit ihren Sorgen mit einbezog. Und am Ende des Abends schienen diese eigenen hausgemachten Probleme ziemlich lächerlich - im Gegensatz, was die Politiker für einen Mist machen.
Ich empfehle den Abend mit Traumaland, inszeniert von Helene Mierscheid meinen Freunden, denn ich habe viel gelacht und war von der Sichtweise sowie den Ausführungen der Politik- und Lbensberaterin sehr belustigt und angetan.
"Feinden" würde ich es auch empfehlen, aber im Hiblick darauf, dass sie mal wieder ihr Hirn in Schwung bringen."
Rose Marie Donhauser Amour Food
"Trotz Nässe und dichten Nebels im Überwald - das Hoftheater Tromm war bis auf den letzten Platz besetzt, als Jürgen Flügge die "einzigartige Lebensberaterin" Helene Mierscheid mit ihrem Kabarettprogramm "Traumaland" ankündigte. ...
Helene Mierscheid, die viele noch aus ihrem letztjährigen Programm "Ein Tritt frei!" in allerbester Erinnerung hatten, zündete vor diesem begeisterten Publikum ein Feuerwerk sprühender Pointen.... Die Pointen kamen so schnell hintereinander, dass das Publikum kaum Luft für die nächste Lachsalve holen konnte. Es war ein großer Kabarettabend im Überwald..."
Odenwälder Zeitung
Pressestimmen zu "Ein Tritt frei!"
"Hoch oben auf der Tromm ist das "hoftheater" ein strahlender Theaterstern der Region Odenwald. Viele auswärtige Gäste haben längst erkannt, dass sich auch längerer Anfahrtswege lohnen, wenn besondere Aufführungen auf dem Programm stehen, wie etwa bei dem angekündigten Programm "Ein Tritt frei!" mit Helene Mierscheid. In dem nahezu voll besetzten hoftheater wäre es diesmal angebracht gewesen, die Lachsalven des begeisterten Publikums zu zählen.
Natürlich durften bei diesem kabarettistischen Rundumschlag auch die Beziehungsprobleme nicht fehlen, die (vielleicht) auf den Merkzetteln des Publikums angeführt waren. Ihr Rat, dem man kaum widersprechen kann: "Gibt es etwas Schöneres, als einen Ehemann mit einem schlechten Gewissen?" Natürlich bot sich als Antowrt auf diese Frage ein kabarettistischer Streifzug durch die Mode an. Auch für die Richtigkeit der Beurteilung Deutschlands in der PISA-Studie hatte die Politikberaterin einen Beleg. Es sei geradezu beschämend, dass deutsche Kofferbomber nicht in der Lage waren, einen einwandfrei funktionierenden Sprengsatz zu bauen.
Helene Mierscheid ist ja auch eine erfolgreiche Buchautorin und las in ihrem Bühnenprogramm zwei besonders originelle Geschichten. Eine Szene beschrieb, wie geringschätzig Menschen "vor Beamten" behandelt werden. Diese Erfahrung machte Helene Mierscheid bei einer Behörde in Berlin: Das Ziehen einer Nummer aus einem Automaten, stundenlanges Warten, dann der elektronische Aufruf, einzutreten und das Pech, dass die nächste Nummer gleich danach aufgerufen wurde und Helene Mierscheid um Sekunden zu spät kam. "Wie ich kriminell wurde" war ein weiteres Thema einer kurzen Lesung über die Folgen nach einer Straßenüberquerung bei rot geschalteter Fußgängerampel. Allein aus diesen beiden Schilderungen hätte Helene Mierscheid ein abndfüllendes Programm gestalten können. "
(Odenwälder Zeitung)
"Am Ende der ersten Programm-Hälfte, die mit Ach und Krach über die Bühne gegangen war, ließ zur allgemeinen Erleichterung Helene Mierscheid ihrer Witz-Verve freien Lauf. Mit pointenreicher Schlagfertigkeit und schnellendem Humor sowie ihren intimen Kenntnissen der Politszene machte die gebürtige Südhessin einiges wieder gut und erzielte entsprechend hochgezogene Mundwinkel im Publikum.
"Wissen Sie, wo Sie sich hier befinden?" fragte die ehemalige Politikberaterin, und natürlich, da saß man ohne es zu merken in der "No-Go-Area". Sie sei mit dem Hubschrauber gekommen, hihite es aus ihrem Mund, der auch immer wieder Späße über ihre körperliche Üppigkeit machte. Das gefiel den Zuschauern und nach der Pause wurde alles richtig gut."
(Märkische Allgemeine Zeitung)
"Coco Lores, Helene Mierscheid und Bartuschka stellten sich als gitarrisierende Comedienne, als Lebensberaterin und als Langstreckenpantomime dem Publikum vor. Aktuelle Politik wurde dabei ebenso vorge-Merkel-t wie bombenstarke Straßenszenen worlos witzig nachgestellt."
(Vogtland-Panorama)
"Bleibt Helene Mierscheid als Vierte des Dienstagsquartetts des Speakers Corner. Die Berlinerin betreibt eine kabarettistische Online-Politik- und Lebensberatung (www.helene-mierscheid.de) und bringt ihre literarischen Vorlagen auch auf die Bühne - so mit zwei Kurzauftritten im Hofgarten. Ihr Hang zur Selbstironie und ihre scharfen Analysen bundespolitischen Geschehens hatten Charme und Charakter."
(Main-Echo)
"Mit viel Applaus und löblichen Pfiffen huldigte man der Lebensberaterin Helene Mierscheid - auch wenn ihre Lebensberatung wohl eher einem politisch-zynischen-Stand-up-Comedy-Auftritt gleichkam. Mit aktuellen Themen, messerscharfen und gar nicht durchgelutschten Kommentaren betrachtete sie das vornehmlich nationale Politikgeschehen aus einer völlig neuen Perspektive."
(Rhein-Main Presse)
"Kraftvoll und elegant kam die erste Dame auf die Bühne und entpuppte sich als chirurgisch scharfe Politiksatirikerin. Fazit: Schokotorte mit Dynamitkerzen??â??Â?
Um die versteinerten Körper wieder zu lösen, trat das sprechende Skalpell wieder auf die Bühne. Mit der Klinge im Hals ließ sie auch diesmal von Merkel und Co. Nur noch Schnipsel übrig."
(Augenzeugenbericht, StageDiven, BKA (www.StageDiven.de)
"Wenn man sie (Helene Mierscheid) gegen Angela Merkel eintauschen könnte, würde die Zufriedenheit mit der Regierung weiter wachsen.... Auf der Showbühne musste das Publikum zunächst Sorgenzettel für den "Basisworkshop Traumaarbeit" zu sanfter Musik ausfüllen. Völlig entspannt lauschten sie den Ausführungen der Berliner Pflanze...
Nach der Einführung geht es an das Sortieren der Sorgenzettel. Probleme waren Hautunreinheiten, Besserwessis und schließlich der jammernde Ex-Ehemann. Ihr Ratschlag dazu: "Hören Sie weg und geniessen Sie still."
Kabarettistin Mierscheids Empfehlungen sind knapp. Würden sich die Klienten daran halten, blieben ihnen viele Probleme erspart. Auf die Frage "Wirst du mich auch noch lieben, wenn ich alt und hässlich bin?" weiß sie die Antwort: "Mache ich doch schon....".
Bei Partnerproblemen plädiert sie für Trennung. Kann man offen über Sex reden? Mierscheid wagt die Gratwanderung und empfiehlt beim Liebesspiel das Licht auszumachen. So verfliegt ein schöner Plauderabend und man hat gelernt, das ein harter Schnitt besser sein kann als eine chronische Dauerkrise."
(Mainzer Allgemeine Zeitung)
Hervorragende Qualitäten zeigt sie bei ihren "Trauma-Texten" über Erfahrungen bei Wohnortanmeldungen und Polizeirevierbesuchen.
Einfach Klasse!
Besonders gefällt die Künstlerin auch bei ihren politisch-kabarettistischen Einlagen und Zugaben. Hier kann man dann auch den besonderen Geist des "Wolfgang-Neuss-Salons" der Ufa-Fabrik, dem Veranstaltungsort des "Kabarett-Kurses" spüren.
(BerliPress)
Wow, was für ein Abend. Helene Mierscheid war fantastisch und die kleine Weltlaterne ist eine urige wunderschöne alte Kneipe der Berliner Szene... War ein Erlebnis der besonderen Art und hat unheimlich viel Spaß gemacht.
(Gästebuch bei "Hauptstadtlichter" Kleine Weltlaterne, Nestorstr. 22.)
"Lebensberaterin Helene Mierscheid aus Berlin wagte den Anfang. "Für mich als Frau ist es egal, ob ein Mann taub ist oder nicht zuhört", sagte sie mit ihrer warmen Stimme und erntete vor allem von den weiblichen Gästen viel Zustimmung. Mit zahlreichen Wortspielen und Redewendungen wusste sie von der "Lidl"-Überwachung bis zu den Mini-Jobs so ziemlich jede Pressemeldung der letzten Monate auf die Schippe zu nehmen. Das Publikum war begeistert."
(Allgemeine Zeitung Mainz/Mainspitze)
Helene Mierscheid aus Morbach im Hunsrück sorgte als "Lebensberaterin" für Begeisterung bei den Zuhörern. Früher war sie "Politikberaterin" - den Job hat sie aber wegen "nachgewiesener Sinnlosigkeit" aufgegeben. In ihren Sketchen kümmerte sie sich pointiert und mit hintergründigem Witz garniert um Probleme des Alltags oder zwischenmenschlicher Beziehungen. Ihre Liebe gilt allerdings der aktuellen Politik, wo sie scheinbar von der Wirkung ihrer treffsicher eingefädelten Attacken selbst überascht zu sein schien. Ob Merkel, Bush, Huber und Beckstein, Stoiber, Atomlobby oder Vatikan, alle bekamen ihr Fett weg.
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
"Helene M.", das ist Helene Mierscheid aus Südhessen, und diese patente Frau gab im Caf??Š Piano einen "Basisworkshop in Lebensberatung". Thema ihrer Ein-Frau-Comedy: "Ein Tritt frei!" Und freigiebig verteilte sie ihre Tritte, sprich: Empfehlungen. Blitzschnell und entwaffnend knapp löst sie die größten Probleme, die sie vom Puiblikum über "Sorgenzettel" erhalten hat. Schnell fliegt sie von Sorgenzettel zu Sorgenzettel. Und der Sorgen sind es viele. Wer sich kein Problem eingesteht, dem macht sie Beine. "Ich geb' ihnen gleich so richtige Sorgen".
Dazwischen platziert sie immer wieder Späße übe rihre körperliche Üppigkeit. So zieht sie ihren "Breitensport" dem Joggen eines anonymisierten Joschka F. vor, weil Joggen "nur Spaß macht, wenn ein Bär hinter einem her ist". Ansonsten ist sie so gar nicht um Anonymisierung bemüht, spricht die bemerkenswerten Leistungen eines Huber, Beckstein und Stoiber an; macht die Lidl-Überwachung zum wissenschaftlichen Pilotprojekt; rät Roland Koch, seinen gesamten Wahlkampfetat gleich an die hessische SPD zu überweisen, denn einen "stärkeren Wahlhelfer" habe er nicht.
Überzeugend erklärt sie George W. Bush den Unterschied zwischen Georgien im Kaukasus und Georgia in dne USA: "It's not Georgia, it's Georgia, George".Sprunghaft wirbelt sie durch eine Fülle länger zurückliegender und aktueller Ereignisse und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Locker fügt sie (angeblich) eigene biographische Erlebnisse ein: erzählt von ihrer Ex-Partnerschaft mit einem Politiker:"egal ob der Mann taub ist oder nicht zuhört"; vom Dax, den sie für ein gestreiftes Tier hält; oder von ihrem bedrohlichen Wechsel von der alt vertrauten Schreibmaschine zum bedrohlichen Rechner mit Firewall, Hacker und Rohling.
Und immer wieder wendet sie sich den Sorgen ihres Publikums zu: Nachdem schon eingangs eine gemeinschaftliche Übung - jeder massiert die Schultern seines "Vordermenschen" - auf den Basisworkshop einstimmen sollte, gibt es zum Ausklang gemeinsames "Pornokaraoke" mit damenhaften "Aaas" und mannhaften "Oooos" und gemeinschaftlichen "Jaaas". Ohne Sex geht auch die rasanteste Comedy nicht. Das Publikum hatte seinen Spaß.
(Heilbronner Stimme)


