Willkommen im Neuen Jahr!

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner online-Lebens – und Politikberatung,
herzlich willkommen in 2007!

Was der Bundespräsident kann, kann ich auch: Leuten, die ich nicht kenne zu etwas noch völlig Unbekanntem gratulieren.
Finden Sie Sylvester auch so seltsam? Ist das nicht immer eine eigenartige Atmosphäre?
Da sitzt man zusammen mit Freunden oder steht auf einem Empfang herum und alle warten nur irgendwie darauf, dass es Mitternacht wird und man das alte Jahr endlich los sein wird.

Sylvester ist aber auch ein Fest, dem man sich kaum entziehen kann, es sei denn, man zieht sich in die hinterste afghanische Pampa zurück, in der Hoffnung, dass Talibane kein  Sylvester feiern. Dass es dort dann aber doch knallt, kann heutzutage nur leider gar nicht mehr ausgeschlossen werden.

Man hört ja nur noch wenig aus Afghanistan. Kein Wunder! Es ist kein Ruhmesblatt, das sich neben den Amerikanern auch unsere Soldaten dort anheften müssen. Afghanistan ist in etwas so befriedbar wie ein Gehege hungriger Löwen.
Dass die Demokratie am Hindukusch verteidigt wird, wie Peter Struck es einmal so schön formuliert hat, halte ich für keine sehr glaubhafte Botschaft. Wieso am Hindukusch? Warum nicht in Berlin-Neukölln? Aber das trauen sich unsere Truppen dann doch nicht zu.

Lieber Gäste meiner Hompage,
ich freue mich jedenfalls über jede und jeden, die in diesem Moment diese Zeilen liest, denn das bedeutet, dass Sie gut durch die Sylvesternacht gekommen sind. Das ist zum Beispiel in Berlin nicht immer selbstverständlich. Abgesehen von der Lemming-Veranstaltung am Brandenburger Tor gibt sich der Berliner in der Sylvesternacht gerne kämpferisch.
Das muss man wissen, um es positiv für sich einsetzen zu können.
Ein Beispiel: Als Lebensberaterin habe ich natürlich vor allem in der Weihnachtszeit Hochkonjunktur.
Falls Sie nicht wissen sollten, was wir Lebensberater eigentlich machen?
Wir begleiten Menschen  in Krisensituationen – das macht sehr viel Spaß, weil man sich dann selber besser fühlt.
An Weihnachten haben wir Konjunktur, denn am Heiligabend stehen alle Singles im vierten Stock auf dem Balkon: Schlinge um den Hals, Pistole an der Schläfe, Messer am Herzen, Giftkapsel im Mund und rufen: keiner liebt mich! Aber dann gehen überall die Fenster auf, alle Nachbarn schauen heraus und rufen: STIMMT!
Da kann ich helfen. Da kann ich sagen: „Liebe suizidale Singles, geduldet Euch nur eine Woche und am Sylvesterabend geht einfach durch die Straßen von Berlin –die Anwohner erledigen dann schon den Rest.“

In diesem Sinne wünsche ich uns Übriggebliebenen der heißen Sylvesternacht einen guten Start in das Jahr 2007.

Mein Horoskop hat mir ein tolles Jahr versprochen - wenn das nicht eintrifft, werde ich es verklagen. Das sollten Sie dann auch tun.

Ich grüße Sie alle sehr herzlich und verbleibe

Ihre

Helene Mierscheid

 

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